"Arbeiterstaat" als politische Konstruktion und Inszenierung

  • Das Verhältnis von Arbeitern und Staat beschäftigte die Protagonisten der in unterschiedlichen historischen Kontexten entstandenen Arbeiterbewegungen von deren Anfängen an. Der Plural des Begriffs, wie ihn Klaus Tenfelde in seinem Einführungsvortrag „Arbeiter, Arbeiterbewegungen und Staat im Europa des ,kurzen' 20. Jahrhunderts“ verwendet, signalisiert nicht allein Unterschiede der Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen, sondern auch Differenz im Politischen, in der Programmatik ebenso wie in der täglichen Praxis. In besonderem Maße spiegelten sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Arbeiterbewegungen, wie überhaupt der Arbeiterschaft in der Perzeption des Staates. Doch auch „der Staat“ präsentierte sich Arbeitern gegenüber in sehr verschiedener Weise. Insofern ließ sich die Beziehung zwischen beiden nie über einen Kamm scheren. Gleichwohl weist sie im internatio-nalen Vergleich ebenso wie im Hinblick auf die Arbeiterbewegungen strukturelle Übereinstimmungen auf.

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Metadaten
Author:Peter Hübner
DOI:http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok.1.957
Parent Title (German):Arbeiter im Staatssozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit
Publisher:Böhlau
Place of publication:Köln
Editor:Peter Hübner, Christoph Kleßmann, Klaus Tenfelde
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2017/06/15
Year of first Publication:2005
Publishing Institution:Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.
Release Date:2017/09/13
First Page:35
Last Page:46
Chronologisch:1970er
1950er
1960er
1980er
Regional:Europa / Westeuropa / Deutschland / DDR
Thematisch:Politik
Staatssozialismus
Monographien und Sammelbände des ZZF:Zeithistorische Studien / Arbeiter im Staatssozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit (Band 31)
Licence (German):License LogoZZF - Clio Lizenz

$Rev: 11761 $