@book{Lokatis2017, author = {Lokatis, Siegfried}, title = {Der rote Faden. Kommunistische Parteigeschichte und Zensur unter Walter Ulbricht}, publisher = {B{\"o}hlau}, address = {K{\"o}ln}, isbn = {3-412-04603-5}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.1033}, series = {Zeithistorische Studien}, number = {25}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {391}, year = {2017}, abstract = {Warum widmete Walter Ulbricht zehn Jahre lang seine knapp bemessene Freizeit parteigeschichtlichen Fragen? Hatte das Politb{\"u}ro nichts Besseres zu tun, als {\"u}ber die Redaktion der Briefe Th{\"a}lmanns zu beraten? Was stand dahinter, wenn Otto Grotewohls f{\"u}nfb{\"a}ndige Geburtstagsausgabe an einer einzigen Fußnote scheiterte, und weshalb schmolz die Pieck-Ausgabe von f{\"u}nfzehn B{\"a}nden auf sechs zusammen? Welche Geheimnisse verbargen sich hinter dem Streit um den richtigen "Charakter der Novemberrevolution", was durfte man wann {\"u}ber Stalins "Personenkult" schreiben, und warum lautete die einzig richtige Reihenfolge "Karl und Rosa"? Im ideologischen Kernbereich der SED konnte jedes falsche Komma ein politischer Fehler sein und ein gestrichener Name einen Kurswechsel andeuten. "Der rote Faden" f{\"u}hrt den Leser in ein untergegangenes Diskurs-Labyrinth, in dem parteigeschichtliche Texte sehr, sehr ernst genommen wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die achtb{\"a}ndige "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" von 1966, eine mit einzigartigem Aufwand fabrizierte und verbreitete "Heilige Schrift" der SED.}, subject = {Sozialistische Einheitspartei Deutschlands}, language = {de} }