@article{NeumaierTrischlerKopper2017, author = {Neumaier, Christopher and Trischler, Helmuth and Kopper, Christopher}, title = {Visionen - R{\"a}ume - Konflikte. Mobilit{\"a}t und Umwelt im 20. und 21. Jahrhundert}, journal = {Zeithistorische Forschungen}, volume = {14}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok.4.1070}, pages = {403 -- 419}, year = {2017}, abstract = {»Leise {\"u}ber den D{\"a}chern reisen«, so war im Herbst 2012 ein Artikel zu st{\"a}dtischen Seilbahnen betitelt. Der zentrale Vorteil dieses Transportmittels: Seine Nutzer w{\"u}rden hoch {\"u}ber den verstopften Straßen schweben, ihr Ziel fast lautlos, ohne Verz{\"o}gerung und beinahe CO2-neutral erreichen. In Europa ist die zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London er{\"o}ffnete und nach ihrem Sponsor benannte Luftseilbahn Emirates Air Line eines der bekanntesten Prestigeprojekte f{\"u}r diese neue st{\"a}dtische Mobilit{\"a}tsform. Als Vorbilder dienten die urbanen Seilbahnen in Asien und Lateinamerika, obschon vereinzelt auch westliche St{\"a}dte wie Barcelona, New York oder Koblenz im ausgehenden 20. und fr{\"u}hen 21. Jahrhundert auf dieses Konzept gesetzt hatten. Gerade in Metropolregionen und Megast{\"a}dten, die sich mit einem massiven Verkehrsaufkommen und einem immer weiter voranschreitenden Bev{\"o}lkerungswachstum konfrontiert sehen, entwickelt sich die Seilbahn zu einem Fortbewegungsmittel, das Zukunftsutopien bedient.}, language = {de} }