@article{Bernhardt2017, author = {Bernhardt, Christoph}, title = {L{\"a}ngst beerdigt und doch quicklebendig. Zur widerspr{\"u}chlichen Geschichte der »autogerechten Stadt«}, journal = {Zeithistorische Forschungen}, volume = {14}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok.4.1076}, pages = {526 -- 540}, year = {2017}, abstract = {Das Automobil steht gegenw{\"a}rtig wieder einmal im Brennpunkt breiter gesellschaftlicher Debatten um Themen wie Elektromobilit{\"a}t, Car-Sharing, »autonomes Fahren« und verwandte Fragen. Darin kommt ein tiefer Umbruch der automobilen Kultur zum Ausdruck. Wie Konflikte um Fahrverbote in den Innenst{\"a}dten, den Abriss automobiler Infrastrukturen oder die Erweiterung autofreier Zonen zeigen, erfasst dieser Umbruch auch und gerade die (großen) St{\"a}dte. Vor dem Hintergrund eines sich andeutenden Abschieds von der Automobilit{\"a}t der Hochmoderne in den metropolitanen R{\"a}umen Europas und Nordamerikas gewinnt auch die retrospektive Reflexion {\"u}ber Entwicklungslinien und Wendepunkte der Raumentwicklung im Zeichen des Automobils in »seinem« 20. Jahrhundert stark an Interesse. Dies gilt umso mehr, als der epochemachende Leitbegriff der »autogerechten Stadt« die Genese und die Probleme st{\"a}dtischer Automobilit{\"a}t mehr verdeckt als freilegt.}, language = {de} }