@incollection{Bartlitz2017, author = {Bartlitz, Christine}, title = {"H{\"u}tet euch vor falschen Propheten!" H{\"o}rfunkkommentare der katholischen Kirche aus Berlin 1950-1962}, booktitle = {Massenmedien im Kalten Krieg. Akteure, Bilder, Resonanzen}, editor = {Lindenberger, Thomas}, publisher = {B{\"o}hlau}, address = {K{\"o}ln}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.1091}, series = {Zeithistorische Studien}, number = {33}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {139 -- 170}, year = {2017}, abstract = {Von der SED als das „trojanische Pferd der Imperialisten" gef{\"u}rchtet, nahm die Medienarbeit des Bistums Berlin im Kalten Krieg an der Schnittstelle von Politik und Religion eine besondere Stellung ein. Kirchenpolitisch von außerordentlicher Bedeutung, umfasste das Bistum neben der gesamten Stadt Berlin auch die Mark Brandenburg sowie Teile Vor- und Hinterpommems und befand sich direkt an der „Nahtstelle der Systeme". Dadurch avancierte das Ordinariat rasch zum Zentrum der katholischen antikommunistischen Medienarbeit in Westberlin. Der Aufbau eines internen und externen katholischen Kommunikationssystems, das sich auch auf die modernen Massenmedien st{\"u}tzte, lag nach 1945 in den H{\"a}nden von Pr{\"a}lat Walter Adolph. Virtuos setzte er Presse, H{\"o}rfunk und Film im „Glaubenskrieg" zwischen „bolschewistischem Totalitarismus" und „christlicher Weltordnung" ein. Adolph war sicherlich kein intellektueller, origin{\"a}rer Vordenker; seine Aufgabe war die mediale Vermittlung katholischer Vorstellungen an religi{\"o}s orientierte {\"O}ffentlichkeiten in beiden deutschen Staaten. Der von Aktion und Reaktion bestimmte „Kalte Medienkrieg" in Ost und West soll hier von der spezifischen Situation im „Bistum an Gottes Front" genauer beleuchtet werden.}, language = {de} }