@incollection{Z{\"u}ndorf2017, author = {Z{\"u}ndorf, Irmgard}, title = {Staatliche Verbraucherpreispolitik und Soziale Marktwirtschaft in Westdeutschland 1948-1963}, booktitle = {Preispolitik und Lebensstandard. Nationalsozialismus, DDR und Bundesrepublik im Vergleich}, editor = {Steiner, Andr{\´e}}, publisher = {B{\"o}hlau}, address = {K{\"o}ln}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.1099}, series = {Zeithistorische Studien}, number = {35}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {129 -- 169}, year = {2017}, abstract = {Die Wirtschaftspolitik in der fr{\"u}hen Bundesrepublik Deutschland stand, ebenso wie in der letzten Phase der Besatzungszeit, ganz im Zeichen der Etablierung eines neuen ordnungspolitischen Konzepts: der Sozialen Marktwirtschaft. Diese basierte theoretisch auf dem Prinzip, daß Angebot und Nachfrage ohne politische Einflußnahme durch am Wettbewerbsmarkt gebildete Preise koordiniert werden sollten. Die Rolle des Staates blieb auf die Garantie der rechtlichen Rahmenbedingungen des Wettbewerbs und sozialer Mindeststandards beschr{\"a}nkt. Da das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft nur „teilweise konsequent" umgesetzt wurde, entstand jedoch ein relativ großer politischer Handlungsspielraum f{\"u}r die Regulierung bestimmter Wirtschaftsbereiche oder einzelner Waren bzw. Dienstleistungen und damit auch f{\"u}r eine eigentlich konzeptwidrige staatliche Preispolitik.}, language = {de} }