@misc{Onken2015, author = {Onken, Hinnerk}, title = {Indigene und Eisenbahnen, Ruinen und Metropolen. Fotos und Bildpostkarten aus S{\"u}damerika im Deutschen Reich, ca. 1880-1930}, series = {Themendossier: Von Feuerbach bis Bredekamp. Zur Geschichte zeitgen{\"o}ssischer Bilddiskurse}, doi = {10.14765/zzf.dok.5.1217}, year = {2015}, abstract = {Das Wissen von Europ{\"a}ern um S{\"u}damerika ist seit der fr{\"u}hen Neuzeit, als der Kontinent Ziel der europ{\"a}ischen Expansion wurde, durch Bilder vermittelt worden. Diese Bild{\"u}berlieferung erhielt im 19. und fr{\"u}hen 20. Jahrhundert neue Impulse: Fotos und sp{\"a}ter Bildpostkarten zeigten den Menschen im Deutschen Reich ein ambivalentes Bild des fremden Kontinents, das mit bestehenden Vorstellungen und Projektionen zusammenwirkte, aber auch mit diesen konkurrierte. Die Ambivalenz des S{\"u}damerikabildes wird deutlich in den Motiven, denn die Bildmedien zeigten einerseits Eisenbahnen und Bahnh{\"o}fe, Stadtansichten, repr{\"a}sentative Geb{\"a}ude, H{\"a}fen, Zoos und Fabriken. Ein ganz anderes Bild zeichneten dagegen Ansichten von Indigenen und Ruinen. Auf den ersten Blick scheinen die Quellen so insgesamt eine bekannte Dichotomie aus Tradition und Moderne zu zeigen. Aber die genauere Untersuchung ergibt, dass sich hybride Bedeutungen bildeten, deren Sinn je nach Nutzungszusammenh{\"a}ngen oszillierte.}, language = {de} }