@article{Eichenberg2018, author = {Eichenberg, Julia}, title = {Macht auf der Flucht. Europ{\"a}ische Regierungen in London (1940-1944)}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {15}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok.4.1291}, pages = {452 -- 473}, year = {2018}, abstract = {W{\"a}hrend des Zweiten Weltkrieges fl{\"u}chteten etwa 150.000 Europ{\"a}er vor Krieg und Besatzung nach Großbritannien. Unter ihnen waren Angeh{\"o}rige der vormaligen europ{\"a}ischen Regierungen, Verwaltungen, politischen Eliten, Milit{\"a}rs und K{\"o}nigsh{\"a}user. Aus ihren Reihen bildeten sich Nationalkomitees und Exilregierungen, die die nationale Souver{\"a}nit{\"a}t ihrer L{\"a}nder trotz deutscher Besatzung aufrechterhalten und als Alliierte f{\"u}r einen gemeinsamen Sieg {\"u}ber Hitler eintreten wollten. Im Zentrum Londons lebten und arbeiteten sie in enger Nachbarschaft. Rechtlich betrachtet erreichten die Mitglieder der Exilregierungen London meist als individuelle Fl{\"u}chtlinge; sie verließen die Stadt {\"u}berwiegend als Angeh{\"o}rige anerkannter Regierungen. Eine genauere Untersuchung des »London Moment«, dieser formativen Phase europ{\"a}ischer Politik, bricht den vermeintlichen Gegensatz zwischen Macht und Ohnmacht auf und tr{\"a}gt so zur Reflexion {\"u}ber Flucht und Fl{\"u}chtende bei. Der Aufsatz erl{\"a}utert die Entwicklung des rechtlichen Status der Exilanten und folgt vier Fallbeispielen von der Ankunft zur Etablierung in London.}, language = {de} }