@article{Kwaschik2012, author = {Kwaschik, Anne}, title = {An der Grenze der Nationen. Europa-Konzepte und regionale Selbstverortung im Elsass}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {9}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1574}, pages = {387 -- 408}, year = {2012}, abstract = {Am Beispiel des Elsass verfolgt der Aufsatz das Spannungsverh{\"a}ltnis von Europa-Konzepten und regionaler Selbstverortung im 20. Jahrhundert. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf den 1920er- und 1930er-Jahren als der entscheidenden strukturbildenden Periode regionaler Europa-Konzepte. Die damaligen Frontstellungen und Wahlverwandtschaften der Bez{\"u}ge auf „Europa", „Volkstum" und die „deutsch-franz{\"o}sische Verst{\"a}ndigung" blieben bis in die 1970er-Jahre pr{\"a}gend. F{\"u}r die Zwischenkriegszeit ist die Unterscheidung zwischen „liberalen" und „antiliberalen" Konzepten zu problematisieren, da die regionalen Europa-Konzepte in den Zusammenh{\"a}ngen von Minderheitendiskussion und els{\"a}ssischer Autonomiebewegung grunds{\"a}tzlich ambivalent waren. Erst nach den Locarno-Vertr{\"a}gen (1925/26) zeichneten sich die antiliberalen Orientierungen eines „integralf{\"o}deralistischen" Europa-Konzepts deutlich ab. Der Aufsatz betont die Notwendigkeit, liberale und antiliberale Europa-Semantiken in gemeinsamen, l{\"a}ngerfristigen Entwicklungsgeschichten zu untersuchen, um so auch die NS-Zeit st{\"a}rker zu kontextualisieren.}, language = {de} }