@article{Vowinckel2020, author = {Vowinckel, Annette}, title = {Jerusalem als geteilte Stadt (1948-1967)}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {16}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1732}, pages = {564 -- 590}, year = {2020}, abstract = {Als reale und symbolische Grenze zwischen Ost und West im Kalten Krieg hat die Berliner Mauer internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie ist historisch gut erforscht, und seit 2011 gibt es eine mehrfach pr{\"a}mierte Mauer-App, die Informationen {\"u}ber Bau und Verlauf der Mauer, {\"u}ber Fluchtversuche und das Grenzregime der DDR bietet. Die Jerusalemer Mauer - in weiten Teilen eher ein Stacheldrahtzaun -, erscheint dagegen als Marginalie: Sie markierte keine global bedeutsame Blockgrenze im Kalten Krieg, sondern »nur« die Grenze zwischen dem neuen j{\"u}dischen Staat und seinen arabischen Nachbarn. Ihre Lebensdauer war mit 19 Jahren auch k{\"u}rzer als diejenige ihres Berliner Pendants. Seit die israelische Regierung 2002 mit dem Bau einer Mauer zwischen Jerusalem und dem pal{\"a}stinensisch verwalteten Westjordanland begann, ist diese erste Mauer weitgehend in Vergessenheit geraten.}, language = {de} }