@misc{Kreutzm{\"u}ller2020, author = {Kreutzm{\"u}ller, Christoph}, title = {Vom Grauen des {\"U}bersehens. Ein Foto aus einem Album aus Auschwitz}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Visual History}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1735}, year = {2020}, abstract = {Nat{\"u}rlich gibt es Bilder der Shoa, die voll des Grauens sind und auf den ersten Blick Einhalt gebieten. Die Gewalt, die in ihnen ist - die Gewalt, die die Bilder zeigen und/oder die das Machen der Bilder ausdr{\"u}ckt - springt sofort ins Auge. Der Fotograf oder (viel seltener) die Fotografin war Teil der Tat oder stand den T{\"a}tern nahe. Die Kamera war zur Waffe geworden, die die Betroffenen zus{\"a}tzlich entw{\"u}rdigte. Oft ist die abgebildete Gewalt solcherart, dass die Betroffenen sie nicht {\"u}berlebt haben k{\"o}nnen. Sie k{\"o}nnen also ihre Zustimmung zum Zeigen der Fotos nicht mehr gegeben haben. Doch wurden auch jene, die {\"u}berlebt haben, in der Regel nicht gefragt, was sie von einer Ver{\"o}ffentlichung der Fotos halten.}, language = {de} }