@article{Lauk{\"o}tter2010, author = {Lauk{\"o}tter, Anja}, title = {„Anarchie der Zellen". Geschichte und Medien der Krebsaufkl{\"a}rung in der ersten H{\"a}lfte des 20. Jahrhunderts}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {7}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1794}, pages = {55 -- 74}, year = {2010}, abstract = {„Anarchie der Zellen". Geschichte und Medien der Krebsaufkl{\"a}rung in der ersten H{\"a}lfte des 20. Jahrhunderts Am Beispiel des Films „Krebs" (1930) wird die historische Bedeutung und Funktion von Filmen im Rahmen der Gesundheitsaufkl{\"a}rung analysiert. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert und verst{\"a}rkt durch den Ersten Weltkrieg etablierten sich in verschiedenen L{\"a}ndern Kampagnen zu medizinischen und hygienischen Themen. Neben Plakaten und Ausstellungen erschienen Filme als ein ideales Medium der Wissensvermittlung. Die Filme verkn{\"u}pften Inszenierungen von Wissenschaft mit gesellschaftspolitischen Visionen und Aufforderungen f{\"u}r das individuelle Verhalten. Ein zentraler Akteur war dabei - vor und nach 1945 - das Hygiene-Museum in Dresden, das unter anderem den Film „Krebs" produzierte. Die Argumentationsstrategien dieses Films werden hier n{\"a}her untersucht, um damit einen Einblick in die Entstehung der Wissensgesellschaft im 20. Jahrhundert zu geben. Der Aufsatz verbindet medizin-, medien- und museumsgeschichtliche Zug{\"a}nge mit Fragen der K{\"o}rpergeschichte und des social engineering.}, language = {de} }