@article{B{\"o}sch2010, author = {B{\"o}sch, Frank}, title = {Versagen der Zeitgeschichtsforschung? Martin Broszat, die westdeutsche Geschichtswissenschaft und die Fernsehserie „Holocaust"}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1800}, pages = {477 -- 482}, year = {2010}, abstract = {Heute gilt es als unbestritten, dass die allgegenw{\"a}rtigen Geschichtsdarstellungen in den Medien massiv das Geschichtsbewusstsein pr{\"a}gen. Allerdings wurde selten gefragt, welche Konsequenzen dies f{\"u}r die Geschichtswissenschaft hat und wie diese damit umging. Ein fr{\"u}her Beitrag eines Historikers, der die Folgen von Geschichts-Fernsehserien f{\"u}r die Forschung reflektierte, stammt von Martin Broszat, der 1979 auf den damaligen Erfolg der amerikanischen Fernsehserie „Holocaust" reagierte. Seinen Aufsatz neu zu lesen lohnt in doppelter Hinsicht: Einerseits ist der Text ein fr{\"u}hes selbstkritisches Zeugnis daf{\"u}r, wie ein renommierter Historiker aus einer medialen Geschichtsdarstellung einen Perspektivwechsel f{\"u}r die Forschung ableitet. Andererseits l{\"a}sst sich der Artikel als eine trotzige Verteidigungsschrift der Zunft verstehen, die zahlreiche problematische Punkte aufweist, welche die Beziehung zwischen Geschichtswissenschaft und Medien bis heute pr{\"a}gen.}, language = {de} }