@article{Elis2010, author = {Elis, Volker}, title = {Von Amerika nach Japan - und zur{\"u}ck. Die historischen Wurzeln und Transformationen des Toyotismus}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1825}, pages = {255 -- 275}, year = {2010}, abstract = {Dieser Artikel zeichnet aus wirtschaftshistorischer Perspektive nach, unter welchen Bedingungen sich das Produktionsmodell des Toyotismus in Japan herausgebildet hat. Gezeigt wird, dass der Toyotismus urspr{\"u}nglich aus einer Hybridisierung des Ford-Systems hervorgegangen ist: Er beruht auf einer Mischung aus japanischen Innovationen, fordistischen bzw. tayloristischen Elementen und heterodoxen Managementlehren aus den USA. Es wird erkl{\"a}rt, was sich hinter den toyotistischen Managementkonzepten kanban, Just-in-time, kaizen etc. verbirgt und wie diese bei Toyota seit den 1950er-Jahren zur Anwendung gelangten. F{\"u}r die Zeit ab 1980 wird analysiert, wie sich der fr{\"u}here Wissenstransfer umkehrte: Nun waren es Amerikaner, die von Japan zu lernen versuchten und dortige Konzepte unter dem Schlagwort „Lean Production" {\"u}bernahmen. Ob der Toyotismus damit ein internationales Referenzmodell der Produktions- und Arbeitsorganisation darstellt, ist allerdings noch offen.}, language = {de} }