@article{SaldernHachtmann2010, author = {Saldern, Adelheid von and Hachtmann, R{\"u}diger}, title = {Das fordistische Jahrhundert. Eine Einleitung}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1829}, pages = {174 -- 185}, year = {2010}, abstract = {Mit dem {\"U}bergang zum 21. Jahrhundert stellt sich die Frage nach den spezifischen Konturen des vergangenen 20. Jahrhunderts. Je nach Perspektive lassen sich unterschiedliche Aspekte herausarbeiten, die das letzte Jahrhundert {\"u}ber die Epochengrenzen hinweg entscheidend gepr{\"a}gt haben. Wenn Zeithistoriker versuchten, das - „kurze" oder „lange" - 20. Jahrhundert auf einen Begriff zu bringen, nannten sie es beispielsweise das „Zeitalter der Extreme", „A Century of Genocide", das „Jahrhundert des Industrialismus" oder auch das „Zeitalter der (Hoch-)Moderne", welches sich durch umfassendes technokratisches Ordnungs- und Planungsdenken ausgezeichnet habe. Unumstritten d{\"u}rfte sein, dass der Fordismus und die damit verbundenen betrieblichen Rationalisierungsbewegungen ebenso zu den markanten Signaturen des vergangenen Jahrhunderts geh{\"o}ren wie die mit dem Fordismus verkn{\"u}pfte Vision, gesellschaftliche Interessenkonflikte sozialtechnisch regulieren zu k{\"o}nnen. Dar{\"u}ber hinaus sollten die Volkswirtschaften, die Gesellschaften, die St{\"a}dte und die Menschen analog zu den maschinengesteuerten Prozessen in den Fabriken rationalisiert werden, um eine gr{\"o}ßtm{\"o}gliche Effizienz zu erzielen. Viele dieser technischen, {\"o}konomischen, sozialen und kulturellen Bestrebungen verbanden sich bereits f{\"u}r die Zeitgenossen mit dem Namen des US-amerikanischen „Automobilk{\"o}nigs" Henry Ford.}, language = {de} }