@article{Payk2008, author = {Payk, Marcus M.}, title = {Faszination der Gewalt Konservative Revolution und Neue Linke}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {5}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1879}, pages = {40 -- 61}, year = {2008}, abstract = {Der Aufsatz behandelt die Gewaltfaszination innerhalb von zwei politisch kontr{\"a}ren Intellektuellenmilieus in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Durch eine Gegen{\"u}berstellung der Konservativen Revolution der 1920er- und der Neuen Linken der 1960er-Jahre werden {\"A}hnlichkeiten und Unterschiede in den intellektuellen Verhaltensstilen, Denkfiguren und argumentativen Grundmustern herausgearbeitet und jenseits von Skandalisierung und Apologie kontextualisiert. So k{\"o}nnen einerseits ideengeschichtliche Analogien zwischen beiden Bewegungen aufgezeigt werden, etwa in einem {\"U}berlegenheits- und Sendungsbewusstsein sowie in der Behauptung einer bevorstehenden Epochenwende. Andererseits resultierte aus den verschiedenen inhaltlichen Positionen eine unterschiedlich ausgepr{\"a}gte Handlungsbereitschaft. W{\"a}hrend sich die Weimarer Rechtsintellektuellen mehrheitlich als interessierte, wiewohl passive Beobachter von naturw{\"u}chsigen Krisenzust{\"a}nden sahen, verstanden sich nicht wenige Protagonisten der westdeutschen Neuen Linken als handelnde Subjekte eines welthistorischen Entscheidungskampfes - wenngleich auch hier letztlich nur eine Minderheit den Weg aktiver Gewaltaus{\"u}bung einschlug.}, language = {de} }