@article{Stieglitz2008, author = {Stieglitz, Olaf}, title = {„What I'd done was correct, but was it right?" {\"O}ffentliche Rechtfertigungen von Denunziationen w{\"a}hrend der McCarthy-{\"A}ra}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {4}, number = {1-2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1921}, pages = {40 -- 60}, year = {2008}, abstract = {Die Zeit der weitreichenden antikommunistischen Repression in den USA zwischen 1947 und 1954, verk{\"u}rzt als McCarthyism bekannt, ist bis heute ein bedeutsamer Bezugspunkt - sowohl in politischen Debatten wie innerhalb der Historiographie. W{\"a}hrend ein erster Abschnitt des Beitrags einen {\"U}berblick zum McCarthyism gibt und dabei den Stellenwert von Denunziationen diskutiert, widmet sich ein zweiter Teil am Beispiel des Theater- und Filmregisseurs Elia Kazan konkret der Frage, wie Denunziationen in zeitgen{\"o}ssischen Debatten als liberale, staatsb{\"u}rgerliche Akte gedeutet und gerechtfertigt wurden. Unter Bezugnahme auf Michel Foucaults Theorie der Gouvernementalit{\"a}t wird erkennbar, dass die zur patriotischen Tat umgedeutete Denunziation f{\"u}r den antikommunistischen Liberalismus nach 1945 die Funktion einer maßgeblichen Selbsttechnologie besaß.}, language = {de} }