@article{HirschhausenLeonhard2006, author = {Hirschhausen, Ulrike von and Leonhard, J{\"o}rn}, title = {„New Imperialism" oder „Liberal Empire"? Niall Fergusons Empire-Apologetik im Zeichen der „Anglobalization"}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {3}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1974}, pages = {121 -- 128}, year = {2006}, abstract = {Niall Ferguson, vormals Fellow and Tutor in Modern History in Oxford und jetzt Professor of International History an der Harvard University, steht ohne Zweifel in der Tradition debattierfreudiger und argumentationsstarker britischer Historiker. Neben fundierten Einzelstudien, vor allem zur Geschichte Hamburgs in der Weimarer Republik und zur Geschichte der Familie Rothschild, zielen seine h{\"a}ufig provozierenden Arbeiten auf eine breite historisch interessierte {\"O}ffentlichkeit.1 Mit seiner medialen Pr{\"a}senz steht er in der Tradition britischer „Tele-Dons" nach dem Vorbild des Oxford-Historikers A.J.P. Taylor. Der Blick in die Vergangenheit dient auch f{\"u}r Ferguson nicht allein der Aufkl{\"a}rung der Gegenwart, sondern als konkrete Handlungsanweisung in politischen Krisen und damit der Legitimation des Historikers als eines politischen Ratgebers. Dazu kommt die ausgepr{\"a}gte Lust des Autors an der Dekonstruktion vermeintlich etablierter historischer Wahrheiten. Aber bereits im Falle seines provozierenden Buches {\"u}ber Großbritanniens Rolle im Ersten Weltkrieg2 monierten nicht wenige Rezensenten, dass Ferguson sich verzweifelt bem{\"u}he, T{\"u}ren einzurennen, die seit langem offen stehen.}, language = {de} }