@article{Stola2005, author = {Stola, Dariusz}, title = {Das kommunistische Polen als Auswanderungsland}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {2}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1991}, pages = {345 -- 365}, year = {2005}, abstract = {Der Aufsatz skizziert Migrationen aus der Volksrepublik Polen (1949-1989). Besonders ber{\"u}cksichtigt werden dabei die Politik der Ausreiseverhinderung seit den sp{\"a}ten 1940er-Jahren und die Errichtung eines Grenzkontrollsystems nach sowjetischem Vorbild, die neuen M{\"o}glichkeiten f{\"u}r Migrationen im Jahr 1956 und danach, die relative {\"O}ffnung zum Westen in den 1970er-Jahren und die Erosion der restriktiven Ausreisepolitik in den 1980er-Jahren, die schließlich zum Exodus von 1987-1989 f{\"u}hrte. Der Beitrag nennt wichtige Faktoren der Migrationsentwicklung: die Muster und Institutionen der „Passpolitik" (die mit der generellen Entwicklung des Herrschaftssystems verbunden war), die Dynamik von Migrantennetzwerken, relative Deprivation und Entfremdung von „Volkspolen", Druck von außen und Schattenwirtschaft.}, language = {de} }