@article{EschPoutrus2005, author = {Esch, Michael G. and Poutrus, Patrice G.}, title = {Zeitgeschichte und Migrationsforschung. Eine Einf{\"u}hrung}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {2}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1992}, pages = {338 -- 344}, year = {2005}, abstract = {K{\"u}rzlich hat Hans G{\"u}nter Hockerts darauf verwiesen, dass in der sich diversifizierenden „j{\"u}ngeren" Zeitgeschichte Fragen nach Migration neben Geschlecht, Generation oder Konsum einen Aufschwung nehmen - womit die zeithistorische Forschung allgemeinen historiographischen Trends folgt. Dies ist ganz wesentlich Klaus J. Bade zu verdanken, der seit den sp{\"a}ten 1970er-Jahren auf die Bedeutung der Migration von Polen und polnisch-russischen Juden nach Preußen und sp{\"a}ter in das Deutsche Reich f{\"u}r die Konstituierung der deutschen Nation hingewiesen und daraus allgemeinere {\"U}berlegungen zur Migration als Thema der Sozialgeschichte entwickelt hat. Auch durch das von ihm geleitete Institut f{\"u}r Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) wurde der Stellenwert der historischen Migrationsforschung in der deutschen Geschichtswissenschaft erh{\"o}ht. Dennoch bleibt zu konstatieren, dass Migration in der deutschen Zeitgeschichte eher als Spezialfeld bzw. als randst{\"a}ndiges Ph{\"a}nomen der Sozial(staats)geschichte angesehen wird.}, language = {de} }