@article{Thum2004, author = {Thum, Gregor}, title = {„Europa" im Ostblock. Weiße Flecken in der Geschichte der europ{\"a}ischen Integration}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {1}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2046}, pages = {379 -- 395}, year = {2004}, abstract = {Die Spaltung Europas im Kalten Krieg hatte zur Folge, dass sich westlich und {\"o}stlich des Eisernen Vorhangs unterschiedliche Vorstellungen {\"u}ber „Europa" entwickelten. W{\"a}hrend in Westeuropa die europ{\"a}ische Einigung zu einem festen Referenzrahmen wurde, der {\"u}ber die Jahre ein mehr oder weniger homogenes Europabild generierte, gab es einen solchen Rahmen innerhalb des Ostblocks nicht. „Europa" war dort Chiffre diverser offizieller wie inoffiziell-oppositioneller Diskurse. Dies reichte von der Verteufelung der „europ{\"a}ischen Integration" als eines imperialistischen B{\"u}ndnisses in den 1950er-Jahren {\"u}ber die Wiederkehr „Europas" w{\"a}hrend des KSZE-Prozesses (der auf sowjetischer Seite allerdings eine antiamerikanische Stoßrichtung zugrunde lag) bis hin zu den positiven Europa-Bez{\"u}gen der Dissidenten in den 1980er-Jahren, als die Selbstidentifikation mit Europa der Abgrenzung gegen{\"u}ber Russland und dem Kommunismus diente.}, language = {de} }