@article{Vowinckel2004, author = {Vowinckel, Annette}, title = {Der kurze Weg nach Entebbe oder die Verl{\"a}ngerung der deutschen Geschichte in den Nahen Osten}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {1}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2069}, pages = {236 -- 254}, year = {2004}, abstract = {Im Juni/Juli 1976 wurde eine Air France-Maschine nach Entebbe (Uganda) entf{\"u}hrt; dabei trennte ein deutsch-pal{\"a}stinensisches Terrorkommando die j{\"u}dischen von den nichtj{\"u}dischen Passagieren und behielt allein die j{\"u}dischen Geiseln in seiner Gewalt. Skizziert wird, welche Bedeutung den {\"a}ußerst medienwirksamen Flugzeugentf{\"u}hrungen der Jahre 1968-1977 im Kontext der Entwicklung des internationalen Terrorismus zukam. Vor allem anhand der Reaktionen auf den Sechstagekrieg von 1967 und die Entebbe-Entf{\"u}hrung von 1976 wird gezeigt, dass das Verh{\"a}ltnis der deutschen Linken zum Staat Israel und zur NS-Vergangenheit entgegen fr{\"u}heren Annahmen ambivalent und problematisch blieb. Unter dem Deckmantel des Antiimperialismus schlug die Haltung der vorgeblich geschichtsbewussten ‚68er' zum Nahostkonflikt zeitweise in offenen Antisemitismus um.}, language = {de} }