@article{HarischBurton2021, author = {Harisch, Immanuel R. and Burton, Eric}, title = {Sozialistische Globalisierung. Tageb{\"u}cher der DDR-Freundschaftsbrigaden in Afrika, Asien und Lateinamerika}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {17}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2105}, pages = {578 -- 591}, year = {2021}, abstract = {»Du sollst Solidarit{\"a}t mit den um nationale Befreiung k{\"a}mpfenden und den ihre nationale Unabh{\"a}ngigkeit verteidigenden V{\"o}lkern {\"u}ben.« So lautet das letzte der 1958 von Walter Ulbricht verk{\"u}ndeten »Zehn Gebote der sozialistischen Moral und Ethik« (auch: »Zehn Gebote f{\"u}r den neuen sozialistischen Menschen«), die von 1963 bis 1976 Teil des SED-Parteiprogramms waren.1 Die sozialistische Variante der christlichen Zehn Gebote findet sich h{\"a}ufig auf der ersten Seite von »Brigadetageb{\"u}chern«, die Besch{\"a}ftigtenkollektive in der DDR und in anderen staatssozialistischen L{\"a}ndern verfassten. {\"U}ber die Grenzen der DDR hinaus stellten auch »Freundschaftsbrigaden« der Freien Deutschen Jugend (FDJ) solche Brigadetageb{\"u}cher zusammen, um ihre Aufenthalte in L{\"a}ndern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu dokumentieren. Diese Quellen geben einen wertvollen Einblick in die sozialistische Globalisierung und deren Alltagspraktiken.}, language = {de} }