@incollection{Frank2021, author = {Frank, Miriam}, title = {"Echtheit und Emotion." Authentizit{\"a}t als Analysekategorie am Beispiel der Serie "14 - Tageb{\"u}cher des Ersten Weltkriegs"}, booktitle = {Echt inszeniert. Historische Authentizit{\"a}t und Medien in der Moderne}, editor = {Classen, Christoph and Saupe, Achim and Wagner, Hans-Ulrich}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung (ZZF): zdbooks}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2452}, pages = {265 -- 297}, year = {2021}, abstract = {Ziel dieses Aufsatzes ist es, Authentizit{\"a}t als medienwissenschaftliche Analysekategorie im geschichtsdokumentarischen Kontext zu konturieren und nach Besprechung der Referenzebenen und dem Umreißen von Authentizit{\"a}t als Textstrategie und Zuschreibungsph{\"a}nomen diese als interdiskursive Analysekategorie beispielhaft an der Serie »14 - Tageb{\"u}cher des Ersten Weltkriegs« zu erproben. Die derzeitigen Vorstellungen »authentischer« Geschichtsdarstellung im doku-dramatischen Bereich implizieren demnach sowohl personalisierende als auch depersonalisierende Strategien. Dabei sind die unter den Kategorisierungen zusammengefassten Merkmale, die im Zusammenhang mit der Serie »14« als »authentisch« verhandelt werden, nicht disjunkt, sondern konturieren die Authentizit{\"a}t {\"u}ber wechselseitige Verweisstrukturen. Und da Authentizit{\"a}t nicht {\"u}ber einen Parameter garantiert werden kann, sondern als Verh{\"a}ltnis von Faktoren und in der Synthese des Ensembles im Text zu untersuchen ist, entsteht eine l{\"a}ngere Liste von Merkmalen, welche die Zuschreibung des Pr{\"a}dikats »authentisch« anregen, die allerdings selbst nicht als abgeschlossen zu begreifen ist.}, language = {de} }