@book{Kimmerle2025, author = {Kimmerle, Elisabeth}, title = {Frauen in Bewegung. Politische R{\"a}ume von Migrantinnen aus der T{\"u}rkei in West-Berlin}, publisher = {Wallstein Verlag}, address = {G{\"o}ttingen}, isbn = {978-3-8353-5916-1 (PRINT)}, doi = {10.46500/83535916}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2509300157483.894471986669}, series = {Geschichte der Gegenwart}, number = {38}, pages = {461}, year = {2025}, abstract = {Wie Frauen aus der T{\"u}rkei ihre politischen Handlungsspielr{\"a}ume zwischen West-Berlin und der T{\"u}rkei erweiterten - eine neue Perspektive auf Migration, Geschlecht und politische Bewegungen. Migration hat die deutsche Gesellschaft tiefgreifend ver{\"a}ndert. Wenig Beachtung als politische Akteurinnen fanden bislang Frauen, die seit den 1960er Jahren auch aus der T{\"u}rkei zur Arbeit nach Westdeutschland kamen. Dabei waren Migrantinnen oft treibende Kr{\"a}fte sozialen und politischen Wandels. Ob Vereinbarkeit von Lohnarbeit und Familie, kommunales Wahlrecht oder eigenst{\"a}ndiges Aufenthaltsrecht: Migrantinnen brachten Themen auf die politische Agenda, die geltende Konzepte von Arbeit, Geschlecht und Staatsb{\"u}rgerschaft in Frage stellten. Elisabeth Kimmerle untersucht am Beispiel von West-Berlin, wie Migrantinnen aus der T{\"u}rkei f{\"u}r ihre Rechte k{\"a}mpften. Entlang sozialer R{\"a}ume wie der Fabrik, dem Frauenwohnheim, der Straße und Frauenl{\"a}den zeichnet sie den Wandel migrantischer Selbstorganisation zwischen 1961 und 1989 aus transnationaler und geschlechtergeschichtlicher Perspektive nach. Anhand zahlreicher Archivquellen und Interviews mit Zeitzeuginnen werden deren Erfahrungen und politische R{\"a}ume jenseits von Parteien und Gewerkschaften sichtbar. Diese intersektionale Perspektive auf Migration und Geschlecht bietet neue Einblicke in die Geschichte migrantischer K{\"a}mpfe und zeigt, wie das »Private« in der Einwanderungsgesellschaft zum Politischen wurde.}, subject = {Berlin (West)}, language = {de} }