@book{OPUS4-2999, title = {Zeitschichten und Pluritemporalit{\"a}t in der Geschichtskultur}, editor = {Saupe, Achim}, publisher = {Wallstein Verlag}, address = {G{\"o}ttingen}, isbn = {978-3-8353-8142-1 (Open Access)}, doi = {10.46500/83535930}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2601200056520.364332644620}, series = {Wert der Vergangenheit}, number = {[12]}, pages = {290}, year = {2026}, abstract = {Welche Auswirkungen hat es, Geschichte in »Zeitschichten« wahrzunehmen, zu lokalisieren und darzustellen? Die Zeitschichten-Metapher Reinhart Kosellecks hat nicht nur im Feld der Geschichtstheorie vielf{\"a}ltige Inspirationen f{\"u}r die Bestimmung des Verh{\"a}ltnisses von Zeit, Raum und Geschichte geliefert. Auch in der Erinnerungskultur seit den 2000er Jahren ist sie immer wieder praktisch aufgegriffen worden: Arch{\"a}ologische Fenster in Innenst{\"a}dten und Gedenkst{\"a}tten lassen den Blick in die Vergangenheit zu, Arch{\"a}ologie verwandelt die j{\"u}ngste Zeitgeschichte in einen Ausgrabungsort und verortet Erinnerungen und Ereignisse in tieferliegenden, versch{\"u}tteten Schichten. Die Denkmalpflege pr{\"a}pariert Zeitschichten heraus, um Bau- und Nutzungsphasen sichtbar zu machen. Museen ebenso wie St{\"a}dte, Landschaften und Erinnerungsorte werden als pluritemporale Gef{\"u}ge begriffen, in denen anhand verschiedener Zeitschichten unterschiedliche Epochen und politische Regime abgelesen werden. Aus dem Inhalt: Ulrike Jureit: Erfahrungsschichten? {\"U}berlegungen zu einem metaphorischen Missverst{\"a}ndnis. Christoph Bernhardt: Sedimente der Stadt. Eine transdisziplin{\"a}re Erkundung. Jutta Helbig: Naturgeschichte ohne Dramaturgie: Museum f{\"u}r Naturkunde Berlin.}, subject = {Geschichtsbewusstsein}, language = {de} }