@book{M{\"u}ller-Zetzsche2026, author = {M{\"u}ller-Zetzsche, Marie}, title = {Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951-1971}, publisher = {Wallstein Verlag}, address = {G{\"o}ttingen}, isbn = {978-3-8353-6045-7 (Print)}, doi = {10.46500/83536045}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2606090155446.893135834757}, series = {Geschichte der Gegenwart}, number = {41}, pages = {344}, year = {2026}, abstract = {Zeitschriften wie Nation Europa und D{\´e}fense de l`Occident tradierten nach 1945 die alte rechtsradikale Ideologie. Rechtsradikale Ideologie verschwand nach 1945 nicht, sondern suchte sich neue Ausdrucksformen. In der Bundesrepublik und in Frankreich spielten dabei die rechtsradikalen Zeitschriften »Nation Europa« und »D{\´e}fense de l'Occident« eine zentrale Rolle. Sie bewahrten faschistische und nationalsozialistische Denkmuster und arbeiteten an neuen Begriffen, »Rasse« wurde etwa zu »Kultur«. Sie entwarfen mit dem »europ{\"a}ischen Nationalismus« ein ideologisches Dach f{\"u}r unterschiedliche Str{\"o}mungen. Marie M{\"u}ller-Zetzsche rekonstruiert die intellektuelle Vorgeschichte der »Neuen Rechten« in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich. Sie zeigt, wie ein Netzwerk von »politischen Schriftstellern« {\"u}ber Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuit{\"a}ten schuf, Narrative bewahrte und Diskursr{\"a}ume {\"o}ffnete, die f{\"u}r sp{\"a}tere rechte Bewegungen anschlussf{\"a}hig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung, scheinbarer Pluralismus, Kampf um Begriffe, {\"U}bersetzung und nicht zuletzt transnationale Vernetzung.}, subject = {Deutschland Bundesrepublik}, language = {de} }