TY - BOOK U1 - Buch A1 - Müller-Zetzsche, Marie T1 - Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951-1971 N2 - Zeitschriften wie Nation Europa und Défense de l`Occident tradierten nach 1945 die alte rechtsradikale Ideologie. Rechtsradikale Ideologie verschwand nach 1945 nicht, sondern suchte sich neue Ausdrucksformen. In der Bundesrepublik und in Frankreich spielten dabei die rechtsradikalen Zeitschriften »Nation Europa« und »Défense de l'Occident« eine zentrale Rolle. Sie bewahrten faschistische und nationalsozialistische Denkmuster und arbeiteten an neuen Begriffen, »Rasse« wurde etwa zu »Kultur«. Sie entwarfen mit dem »europäischen Nationalismus« ein ideologisches Dach für unterschiedliche Strömungen. Marie Müller-Zetzsche rekonstruiert die intellektuelle Vorgeschichte der »Neuen Rechten« in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich. Sie zeigt, wie ein Netzwerk von »politischen Schriftstellern« über Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuitäten schuf, Narrative bewahrte und Diskursräume öffnete, die für spätere rechte Bewegungen anschlussfähig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung, scheinbarer Pluralismus, Kampf um Begriffe, Übersetzung und nicht zuletzt transnationale Vernetzung. AB - Zeitschriften wie Nation Europa und Défense de l`Occident tradierten nach 1945 die alte rechtsradikale Ideologie. Rechtsradikale Ideologie verschwand nach 1945 nicht, sondern suchte sich neue Ausdrucksformen. In der Bundesrepublik und in Frankreich spielten dabei die rechtsradikalen Zeitschriften »Nation Europa« und »Défense de l'Occident« eine zentrale Rolle. Sie bewahrten faschistische und nationalsozialistische Denkmuster und arbeiteten an neuen Begriffen, »Rasse« wurde etwa zu »Kultur«. Sie entwarfen mit dem »europäischen Nationalismus« ein ideologisches Dach für unterschiedliche Strömungen. Marie Müller-Zetzsche rekonstruiert die intellektuelle Vorgeschichte der »Neuen Rechten« in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich. Sie zeigt, wie ein Netzwerk von »politischen Schriftstellern« über Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuitäten schuf, Narrative bewahrte und Diskursräume öffnete, die für spätere rechte Bewegungen anschlussfähig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung, scheinbarer Pluralismus, Kampf um Begriffe, Übersetzung und nicht zuletzt transnationale Vernetzung. T3 - Geschichte der Gegenwart - 41 KW - Deutschland Bundesrepublik KW - Frankreich KW - Zuerst! Zeitschrift KW - Neue Rechte KW - Rechtsradikalismus KW - Geschichte 1951-1971 Y1 - 2026 SN - 978-3-8353-6045-7 (Print) SB - 978-3-8353-6045-7 (Print) SN - 978-3-8353-8172-8 (Open Access) SB - 978-3-8353-8172-8 (Open Access) UN - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2606090155446.893135834757 U6 - https://doi.org/10.46500/83536045 DO - https://doi.org/10.46500/83536045 SP - 344 PB - Wallstein Verlag CY - Göttingen ER -