@article{HinzMaraziaFangerau2026, author = {Hinz, Uta and Marazia, Chantal and Fangerau, Heiner}, title = {True Crime und die Erkl{\"a}rung des B{\"o}sen. Forensische Psychiatrie zwischen Information und Entertainment}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {22}, number = {1}, publisher = {ZZF - Leibniz Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-3045}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2607070200187.057307427800}, pages = {125 -- 142}, year = {2026}, abstract = {True Crime - die Darstellung »wahrer Verbrechen« - gilt in seinen analogen, digitalen und interaktiven Formaten l{\"a}ngst als Teil der (westlichen) Popul{\"a}rkultur und als »big business«. An Untersuchungen des Ph{\"a}nomens, das zuerst Buchmarkt und TV-Kan{\"a}le eroberte und aktuell das Netz flutet, mangelt es nicht. Eine expandierende medien-, literatur- und kulturwissenschaftliche Forschung fragt, wie die mediale Omnipr{\"a}senz brutaler M{\"o}rder und Serienkiller sowie die von ihnen ausgehende Faszination f{\"u}r das Publikum einzuordnen sind. Der Blick richtet sich dabei stark auf die USA und auf die Gegenwart. Exemplarisch steht hier Mark Seltzers Zeitdiagnose, die True Crime als Ph{\"a}nomen einer neuartigen »wound culture«, als popul{\"a}ren Ausdruck einer »pathologischen {\"O}ffentlichkeit« sieht. {\"U}ber »Fremd-Intimit{\"a}t« und »Stellvertreter-Gewalt« werde eine neue Form technisiert vermittelter Gemeinschaft hergestellt, in der sich die Trennung zwischen privat und {\"o}ffentlich aufl{\"o}se.}, subject = {True Crime}, language = {de} }