@article{Falk2026, author = {Falk, Oliver}, title = {»Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«. Ein Medienereignis als Quellenensemble: Zwischen jugendlichem Drogenelend, popkulturellem Mythos und offenen Fragen}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {22}, number = {1}, publisher = {ZZF - Leibniz Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-3047}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2607070200347.866448809513}, pages = {155 -- 165}, year = {2026}, abstract = {Das Buch »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« ist weit mehr als eines der erfolgreichsten Sachb{\"u}cher der deutschen Nachkriegsgeschichte. Millionenfach verkauft, avancierte es binnen k{\"u}rzester Zeit zur »Bibel der Turnschuhgeneration, die sich ›in die Leiden der heiligen Christiane‹ (Herbert Riehl-Heyse) so inbr{\"u}nstig versenkt wie eine andere Generation einst in die des jungen Werther«. Die »heilige Christiane« war die 1962 in Hamburg geborene Christiane Vera Felscherinow, die mit schonungsloser Offenheit ihren Weg als minderj{\"a}hrige Sch{\"u}lerin in die Heroinsucht schilderte. Ihre Geschichte war dabei nicht nur die Beschreibung einer Flucht vor Langeweile, Frust, famili{\"a}rer Gewalt, gesellschaftlicher Gleichg{\"u}ltigkeit und einer rastlosen Suche nach sozialer Anerkennung. Vielmehr l{\"o}ste sie zugleich eines der wohl gr{\"o}ßten Medienereignisse der 1970er- und 1980er-Jahre in der Bundesrepublik Deutschland aus. Denn das 1978 erschienene Buch generierte eine immense mediale, p{\"a}dagogische und politische Aufmerksamkeit, die sich durch den Film von 1981 noch steigerte - abzulesen etwa an der Vielzahl deutscher und internationaler Rezensionen sowie der Kommentare, Leit­f{\"a}den und Ratgeber f{\"u}r Eltern und Lehrer*in­nen zum p{\"a}dagogisch verantwortungsvollen Umgang mit Christiane F.s Schilderungen.}, subject = {F., Christiane: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo}, language = {de} }