@article{Hachtmann2017, author = {Hachtmann, R{\"u}diger}, title = {Industriearbeiterinnen in der deutschen Kriegswirtschaft 1936 bis 1944/45}, journal = {Geschichte und Gesellschaft. Rassenpolitik und Geschlechtspolitik im Nationalsozialismus}, volume = {19}, number = {3}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.821}, pages = {332 -- 366}, year = {2017}, abstract = {Das NS-Regime und seine Repr{\"a}sentanten erwiesen sich im Hinblick auf die industrielle Frauenerwerbst{\"a}tigkeit als „Modernisierer wider Willen". Der vielbenutzte und meist wenig aussagekr{\"a}ftige Terminus „Modernisierung" wird dabei im folgenden auf die einfache Formel reduziert: Entwicklung der vorgefundenen Wirtschafts- und Gesellschaftsverh{\"a}ltnisse hin zur entfalteten kapitalistischen Industriegesellschaft, wie wir sie heute z. B. in der Bundesrepublik Deutschland vorfinden. Das „Dritte Reich" wird in diesem Zusammenhang als eine Art „{\"U}bergangsgesellschaft" verstanden, in der in der Weimarer Republik in Ans{\"a}tzen zwar vorhandene, jedoch noch nicht voll entfaltete Formen entwickelter industriekapitalistischer Produktion und Rollenzuweisungen in innerbetrieblicher und {\"u}berbetrieblicher Hinsicht entfesselt sowie vor- bzw. fr{\"u}hkapitalistische Mentalit{\"a}ten aufgebrochen und durch uns heute gel{\"a}ufige „moderne" Wertorientierungen ersetzt wurden.}, language = {de} }