@article{Oldenziel2017, author = {Oldenziel, Ruth}, title = {Mode of the Past or Promise for the Future? Cycling in China and the Sustainability Challenge, 1955-Present}, journal = {Zeithistorische Forschungen}, volume = {14}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok.4.1073}, pages = {465 -- 486}, year = {2017}, abstract = {Relikt der Vergangenheit oder Versprechen f{\"u}r die Zukunft? Radfahren in China und die Herausforderung der Nachhaltigkeit, 1955 bis heute Seit den 1950er-Jahren hat die chinesische Fahrrad-Politik drei Phasen durchlaufen: von aktiver F{\"o}rderung (1955-1994) {\"u}ber systematische Behinderung (1994-2008) bis zu Vernachl{\"a}ssigung und Ambivalenz (ab etwa 2010). Parallel zur Expansion der Autoindustrie und des Autoverkehrs seit den 1980er-Jahren hat die besondere Entwicklung Chinas - die dynamische Innovation bei Fahrr{\"a}dern und Motorrollern mit Elektroantrieb - f{\"u}r {\"u}ber 300 Millionen Pendler aus unteren Schichten und Kleinh{\"a}ndler einen besseren Zugang zu Arbeits- und Wohnm{\"o}glichkeiten geschaffen. Zwar haben Stadt- und Verkehrsplaner solche sozialen Gruppen oft als problematische {\"U}berbleibsel der Vergangenheit gesehen. Doch in Anbetracht der Herausforderungen f{\"u}r nachhaltige urbane Mobilit{\"a}tskonzepte, vor denen China steht, und dem 2013 formulierten Anspruch des Landes, die weltweit erste »{\"o}kologische Zivilisation« zu werden, bieten die Fahrradindustrie und die Elektromobilit{\"a}t m{\"o}glicherweise eine Alternative zur »Autozivilisation« des US-amerikanischen Typs. {\"O}kologische und soziale Gesichtspunkte m{\"u}ssen dabei in einem gemeinsamen analytischen Rahmen betrachtet werden.}, language = {en} }