@article{Itzen2017, author = {Itzen, Peter}, title = {Aus Verkehrsunf{\"a}llen lernen? Der Tod auf deutschen Straßen und die vergangenen Tr{\"a}ume des 20. Jahrhunderts}, journal = {Zeithistorische Forschungen}, volume = {14}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok.4.1075}, pages = {511 -- 525}, year = {2017}, abstract = {Seit 1950 sind mehr als 778.000 Menschen auf deutschen Straßen gestorben und mehr als 31 Millionen Menschen verletzt worden (in der Bundesrepublik und der DDR zusammen). In anderen Industriestaaten liegen die Zahlen der Opfer von Verkehrsunf{\"a}llen in vergleichbarer H{\"o}he, in den Schwellenl{\"a}ndern steigen sie angesichts einer zunehmenden Mobilit{\"a}t weiter. Wie l{\"a}sst sich erkl{\"a}ren, dass eine moderne Gesellschaft wie die deutsche des 20. Jahrhunderts bereit war, diesen Blutzoll zu zahlen? Die Frage weist {\"u}ber sich selbst hinaus, denn sie macht auf ein zentrales Problem der Epoche der Industriemoderne aufmerksam: Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden neue, von industriellen Produktionsweisen gepr{\"a}gte Technologien, die die Lebensgewohnheiten tiefgreifend ver{\"a}nderten und mit denen sich Hoffnungen einer {\"u}beraus fortschrittlichen Zeit verbanden.}, language = {de} }