@article{Hachtmann2017, author = {Hachtmann, R{\"u}diger}, title = {1848 - Bilanz eines Jubeljahres. Anmerkungen zum Problem der Traditionsbildung}, journal = {Bl{\"a}tter f{\"u}r deutsche und internationale Politik}, volume = {43}, number = {12}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.817}, pages = {1489 -- 1496}, year = {2017}, abstract = {Angesichts der {\"u}berw{\"a}ltigenden Flut an Zeitungsartikeln zum Thema "1848" k{\"o}nnte man glauben, daß das, was w{\"a}hrend der vorhergehenden Jubil{\"a}en der Revolution vor 150 Jahren vers{\"a}umt wurde, nun, im Jahre 1998 in konzentrierter Form nachgeholt werden sollte. Der Frage, warum sich in der Bundesrepublik die Presse - und in {\"a}hnlicher Weise auch ({\"o}ffentlich-rechtlicher) Funk und Fernsehen - so gr{\"u}ndlich dieses Kapitels deutscher und europ{\"a}ischer Geschichte annahm, soll im folgenden nachgegangen werden. "Geschichte kann man nicht ver{\"a}ndern, Traditionen aber kann man w{\"a}hlen." Diese Formel, die im Vorwort eines Sonderheftes der "Zeit" zur Revolution von 1848 zu finden ist, kann als erste Antwort genommen werden, eine Antwort freilich, die ihrerseits Fragen aufwirft: Was f{\"u}r eine Tradition soll geschaffen oder vertieft werden? Inwieweit verformt der Wille zur Traditionsbildung "die Geschichte", wird "die Geschichte" infolge der Inbesitznahme durch die Medien - entgegen der obigen Formel - also doch ver{\"a}ndert? Welche Defizite in der Pr{\"a}sentation von "1848" sind zu beobachten?}, language = {de} }