@incollection{K{\"u}ttler2017, author = {K{\"u}ttler, Wolfgang}, title = {Auf den Inhalt kommt es an. Zum Verh{\"a}ltnis von Zeitgeschichtsforschung und Geschichtsdiskurs im neuvereinigten Deutschland}, booktitle = {Die geteilite Vergangenheit. Zum Umgang mit Nationalsozialismus und Widerstand in beiden deutschen Staaten}, editor = {Danyel, J{\"u}rgen}, publisher = {Akademie}, address = {Berlin}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.948}, series = {Zeithistorische Studien}, number = {4}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {143 -- 149}, year = {2017}, abstract = {Die gegenw{\"a}rtige Debatte um deutsche Vergangenheiten ist zweifellos von einem großen Spektrum unterschiedlicher Meinungen gepr{\"a}gt, die s{\"a}mtlich auch {\"o}ffentlich artikuliert und durch Publikationen verbreitet werden. Ihr bisheriger Verlauf zeigt jedoch in vieler Hinsicht auch, daß die Deutschen in West und Ost noch sehr weit von der Normalit{\"a}t eines Geschichtsdiskurses entfernt sind, der nicht nur {\"a}ußerlich nach den Regeln demokratischer Pluralit{\"a}t abl{\"a}uft, sondern der auch inhaltlich eine Vielfalt von historischen Erinnerungsformen einschließt, statt Unbequemes jeweils auszugrenzen. F{\"u}r mich als einen aus dem Wissenschaftsbetrieb der DDR kommenden Historiker hat diese Frage besondere Bedeutung, und zwar sowohl aus den Erfahrungen einer unter dem Ideologie- und Politikmonopol einer einzigen Partei stehenden offizi{\"o}sen Geschichtsorientierung als auch in Sorge {\"u}ber die Folgen pauschaler historischer Abrechnung mit der DDR, ihrer Geschichte und aller damit verbundenen Ans{\"a}tze historischen Denkens.}, language = {de} }