@article{Brede2016, author = {Brede, Mara}, title = {»Apartheid t{\"o}tet - boykottiert S{\"u}dafrika!«. Plakate der westdeutschen Anti-Apartheid-Bewegung}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {13}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1409}, pages = {348 -- 359}, year = {2016}, abstract = {In ganz Nord- und Mitteleuropa bildeten sich in den 1960er- und 1970er-Jahren Anti-Apartheid-Bewegungen, die durch Aktionen in ihren Heimatl{\"a}ndern den Kampf gegen die Apartheid in S{\"u}dafrika unterst{\"u}tzen wollten. In der Bundesrepublik Deutschland wurde am 21. April 1974 im nieders{\"a}chsischen Othfresen (s{\"u}dlich von Salzgitter) der Verein »Anti-Apartheid-Bewegung in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin« (AAB) gegr{\"u}ndet. Zu diesem ersten Treffen eingeladen hatten der Mainzer Arbeitskreis S{\"u}dliches Afrika (MAKSA) - ein 1971 entstandener Zusammenschluss evangelischer Kirchenmitarbeiter, die selbst einige Jahre in S{\"u}dafrika t{\"a}tig gewesen waren und meist wegen ihrer Haltung zur Apartheid das Land hatten verlassen m{\"u}ssen -, die Arbeitsgruppe »Freiheit f{\"u}r Nelson Mandela«, die aus dem MAKSA 1973 unter der Federf{\"u}hrung des Stuttgarter Pfarrers Karl Schmidt hervorgegangen war, sowie der Pfarrer Hans-Ludwig Althaus. Sie wollten {\"u}ber die Situation in S{\"u}dafrika informieren und Protest gegen die Apartheid mobilisieren. Sie kritisierten insbesondere die Zusammenarbeit der Bundesregierung und westdeutscher Unternehmen mit dem Apartheid-Regime. Der Begriff Anti-Apartheid-Bewegung hat aber eine doppelte Bedeutung: Neben dem Namen des Vereins bezeichnet er zugleich allgemein die gesellschaftliche Bewegung derer, die sich gegen die Apartheid in S{\"u}dafrika engagierten. Diverse Gruppen waren daran beteiligt; im Laufe der Jahre erstellten sie eine F{\"u}lle von Plakaten. Dieser Beitrag soll einen Einblick in die verschiedenen Gestaltungsformen der Anti-Apartheid-Plakate in der Bundesrepublik geben.}, language = {de} }