@article{Thijs2014, author = {Thijs, Krijn}, title = {West-Berliner Visionen f{\"u}r eine neue Mitte. Die Internationale Bauausstellung, der »Zentrale Bereich« und die »Geschichtslandschaft« an der Mauer (1981-1985)}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {11}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1485}, pages = {235 -- 261}, year = {2014}, abstract = {Der Aufsatz untersucht die st{\"a}dtebaulichen Debatten um das leere Zentrum, das die West-Berliner Politik und Stadt{\"o}ffentlichkeit seit Anfang der 1980er-Jahre neu f{\"u}r sich entdeckten. Als die Internationale Bauausstellung (IBA) an Gestalt gewann, erwies sich die »Stadtw{\"u}ste« zwischen Reichstag, Mauer, Kulturforum und ehemaligem Prinz-Albrecht-Gel{\"a}nde als besonders sensibel. In verschiedenen Anl{\"a}ufen entwickelten Stadtplaner, B{\"u}rgerinitiativen und die Senatsverwaltung Zukunftspl{\"a}ne f{\"u}r das formlose Areal an der Mauer. Je intensiver dieser »Zentrale Bereich« diskutiert, besichtigt und mit Bedeutungen aufgeladen wurde, desto h{\"o}her wurden aber die H{\"u}rden, hier zu bauen. Schon vor 1989 lief die kulturelle Erschließung der Mitte auf die Konstruktion einer bis dahin unbekannten »Geschichtslandschaft« hinaus. »Spuren«, »Orte« und »R{\"a}ume« fanden ein verst{\"a}rktes Interesse - sowohl bei den entstehenden Geschichtswerkst{\"a}tten als auch bei Architekten und Politikern. Zwar f{\"u}hrte die West-Berliner Introspektion nicht zu konkreten Bauentscheidungen, doch stellte sie einen breiten, von der eigent{\"u}mlichen Situation der Inselstadt gepr{\"a}gten Wissensvorrat bereit, der nach 1989 pl{\"o}tzlich h{\"o}chst relevant und oft handlungsleitend wurde.}, language = {de} }