@article{Payk2014, author = {Payk, Marcus M.}, title = {Hochgespannte Erwartung. H.G. Wells' Utopie einer »befreiten Welt« am Vorabend des Großen Kriegs}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {11}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1490}, pages = {145 -- 149}, year = {2014}, abstract = {In der belletristischen Literatur spiegeln sich nicht nur die Vergangenheitsbilder einer Epoche, sondern ebenso ihre Vorstellungen von der Zukunft. M{\"u}sste man eine Rangliste der literarischen Propheten erstellen, welche als Seismographen die Erwartungen und Bef{\"u}rchtungen ihrer Zeit aufnahmen und verarbeiteten, so w{\"a}re dem britischen Autor Herbert George Wells (1866-1946) einer der obersten Pl{\"a}tze sicher. Wie kaum ein anderer Schriftsteller und Intellektueller der sp{\"a}ten Viktorianischen {\"A}ra verkn{\"u}pfte er in seinen Werken politische Zeitdiagnostik und phantastische Zukunftsvisionen, und dies nicht allein in den bekannten Klassikern der fr{\"u}hen Science-Fiction-Literatur »The Time Machine« (1895) und »The War of the Worlds« (1898). Wells war ein gleichermaßen popul{\"a}rer, produktiver wie politisch entschiedener Autor, der insgesamt mehr als 50 Romane und eine noch gr{\"o}ßere Zahl von Sachb{\"u}chern vorlegte, von zahllosen Erz{\"a}hlungen und journalistischen Gelegenheitsarbeiten ganz abgesehen.}, language = {de} }