@article{Ahlheim2013, author = {Ahlheim, Hannah}, title = {Die Vermessung des Schlafs und die Optimierung des Menschen. Eine deutsch-amerikanische Geschichte, 1930-1960}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {10}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1562}, pages = {13 -- 37}, year = {2013}, abstract = {Der Schlaf scheint auf den ersten Blick eine „anthropologische Konstante" zu sein. Eine Historisierung der Regeln und Praktiken des Schlafs im 20. Jahrhundert kann jedoch zeigen, wie eng Vorstellungen vom „richtigen" Schlafen an die Machtstrukturen der Gesellschaft gekn{\"u}pft waren. Dieser Artikel geht der Frage nach, auf welche Weise Arbeitgeber, Sozialplaner, {\"A}rzte und Psychologen auf den Schlaf und damit auf den K{\"o}rper, die Arbeitskraft und die Zeit des Individuums zuzugreifen versuchten. Anhand von fachwissenschaftlichen Ver{\"o}ffentlichungen und Diskussionen, aber auch von popul{\"a}ren Ratgebertexten wird in einem ersten Schritt untersucht, wie und warum der Rhythmus des Schlafs seit Ende der 1920er-Jahre zu einem stark beachteten Thema wurde. In einem zweiten Schritt geht es um die Ver{\"a}nderungen, die der Zweite Weltkrieg im Umgang mit dem Schlaf bewirkte. In einem dritten Schritt wird der entscheidende Bruch in der Mitte der 1950er-Jahre untersucht, der das schlafende und arbeitende Individuum zum Gegenstand einer modernen Schlafforschung und neuer Schlafregeln machte.}, language = {de} }