@article{Grunert2012, author = {Grunert, Robert}, title = {Autorit{\"a}rer Staatenbund oder nationalsozialistischer Großraum? „Europa" in der Ideenwelt faschistischer Bewegungen}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {9}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1571}, pages = {442 -- 448}, year = {2012}, abstract = {Die ab 1939 verwirklichten „Großraum"-Pl{\"a}ne der Nationalsozialisten werden mittlerweile auch in der deutschen Zeitgeschichtsforschung als radikale Auspr{\"a}gung antiliberaler Europakonzepte anerkannt.1 Diese {\"u}berhaupt als eigenst{\"a}ndige europ{\"a}ische Ideen innerhalb politisch konkurrierender Vorstellungen zu behandeln war noch vor zehn Jahren keineswegs g{\"a}ngige Forschungsmeinung. Wenig Aufmerksamkeit wird jedoch nach wie vor den Konzeptionen anderer faschistischer Regimes und Bewegungen zuteil. Diese gerieten im Zuge des Kriegsverlaufs in ein zunehmend konfliktbeladenes Verh{\"a}ltnis zur deutschen Hegemonialmacht, scheiterten gleichwohl weitgehend an der Realit{\"a}t der nationalsozialistischen Herrschaftspraktiken. So steht eine grundlegende Untersuchung der groß angelegten Neuordnungspl{\"a}ne des faschistischen Italiens noch aus.2 In noch st{\"a}rkerem Maße trifft dies f{\"u}r jene Faschismen im {\"u}brigen Europa zu, welche weder vor 1939/40 noch danach unter der deutschen Besatzung die Position eigenst{\"a}ndiger Regimes erreichten. Gerade diese Bewegungen entwickelten aber trotz ihres politisch marginalen Einflusses eine beachtliche konzeptionelle Eigenst{\"a}ndigkeit und Vielfalt.}, language = {de} }