@article{Morawiec2012, author = {Morawiec, Małgorzata}, title = {Antiliberale Europ{\"a}isierung? Autorit{\"a}re Europakonzeptionen im Polen der Zwischenkriegszeit}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {9}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1573}, pages = {409 -- 427}, year = {2012}, abstract = {Der polnische Antiliberalismus der 1920er- und 1930er-Jahre versteckte sich in den Formen des polnischen „Patriotismus", des klassischen „Unabh{\"a}ngigkeitsk{\"a}mpfers", in dem Wunsch, staatliche Souver{\"a}nit{\"a}t durch Teilf{\"o}derationen mit den Nachbarl{\"a}ndern abzusichern. Politische Eliten im Polen der Zwischenkriegszeit haben keine Alternative dazu gesehen, mit Europa anders zu sprechen als aus der Position eines „starken" Partners. Und diese Position glaubten sie nicht durch demokratische Reformen erreichen zu k{\"o}nnen, nicht durch einen liberalen Umgang mit den Minderheiten, nicht durch bilaterale oder transnationale Zusammenarbeit, sondern durch die Wiederbelebung der Idee der multinationalen Jagiellonischen Union. Sie war ihnen als „Vorstufe" einer europ{\"a}ischen Integration genug. N{\"a}her erl{\"a}utert werden zwei konkurrierende Varianten der antiliberalen Grundtendenz: Roman Dmowskis nationalistischer, pro-westlicher Entwurf einer mitteleurop{\"a}ischen F{\"o}deration sowie Jozef Piłsudskis autorit{\"a}rer Entwurf eines slawischen Großraums zwischen Deutschland und Russland.}, language = {de} }