@misc{Keßler2020, author = {Keßler, Mario}, title = {Die Revolution als Wandschmuck. Rezension zu: Wolfgang Hesse, Der rote Abreißkalender. Revolutionsgeschichte als Wandschmuck}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Visual History}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1737}, year = {2020}, abstract = {Der Dresdner Kunst- und Fotohistoriker Wolfgang Hesse forscht seit vielen Jahren zur proletarischen Amateurfotografie. Seine hier vorliegende Internet-Publikation befasst sich mit dem „Roten Abreißkalender" der KPD der Weimarer Republik. Sowohl die Arbeiter- wie die Abreißkalender gehen in ihrer Tradition auf das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts zur{\"u}ck. Die ersten Arbeiterkalender sind 1867 in Budapest und 1868 in Berlin nachweisbar. Die wichtigsten inhaltlichen {\"A}nderungen gegen{\"u}ber dem traditionellen „Volkskalender" bestanden darin, dass die geschichtlichen Teile statt der bisherigen „Heldengeschichtsschreibung" Daten der allgemeinen Weltgeschichte, der demokratischen und der deutschen Arbeiterbewegung enthielten. Um 1880 tauchten in Deutschland die ersten (nicht-politischen) Abreißkalender auf, die, dem englischen Vorbild der date blocks folgend, literarische, religi{\"o}se oder Texte aus dem Alltagsleben auf den Kalenderbl{\"a}ttern anboten. Sie inspirierten, unter neuem Vorzeichen, auch Unternehmungen wie das hier vorgestellte.}, language = {de} }