@article{Reichmann2010, author = {Reichmann, Wolfgang}, title = {Baustelle Stalingrad. Alexander Kluges „Schlachtbeschreibung"}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1801}, pages = {470 -- 476}, year = {2010}, abstract = {F{\"u}r Alexander Kluge gibt es keine abgeschlossenen Werke: „B{\"u}cher halten nicht still. Sie sind auch nie ‚beendet'". So ist es auch im Fall der „Schlachtbeschreibung" nicht bei der Erstausgabe von 1964 geblieben. Kluge versteht seine B{\"u}cher als „work in progress", als „Baustellen" und als Produkte einer Sammlert{\"a}tigkeit, die nicht beendet werden kann. Ein Buch wie die „Schlachtbeschreibung" ist in diesem Sinne lediglich ein kleiner Teil eines stetig wachsenden und sich immer wieder aufs Neue ver{\"a}ndernden multimedialen Netzwerks, das nicht nur literarische Texte umfasst, sondern auch philosophische Arbeiten, Kinofilme und Fernsehmagazine. Bis heute sind nicht weniger als sieben zum Teil sehr stark voneinander abweichende - gek{\"u}rzte, erweiterte, neu arrangierte und um Abbildungen erg{\"a}nzte - Ausgaben des Stalingrad-Buchs erschienen. Die vorerst letzte (gedruckte) {\"U}berarbeitung stammt aus dem Jahr 2000, als Kluge sein erz{\"a}hlerisches Gesamtwerk, erg{\"a}nzt durch neu entstandene Texte, unter dem Titel „Chronik der Gef{\"u}hle" in einer umfangreichen zweib{\"a}ndigen Ausgabe versammelte. Darin findet sich die „Schlachtbeschreibung" - als ein Kapitel unter vielen - in einen neuen Zusammenhang gestellt.}, language = {de} }