@article{Morat2010, author = {Morat, Daniel}, title = {Der lange Schatten der Kulturkritik. Arnold Gehlen {\"u}ber „Die Seele im technischen Zeitalter"}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1820}, pages = {320 -- 325}, year = {2010}, abstract = {„Die Seele im technischen Zeitalter" war Arnold Gehlens meistverkauftes Buch. Von 1957 bis zu Gehlens Todesjahr 1976 erschienen 15 Auflagen mit insgesamt 106.000 Exemplaren. Die Abhandlung wird seitdem nicht nur zu den „Klassikern der Technikphilosophie" gez{\"a}hlt, sondern gar zu den „B{\"u}chern, die das Jahrhundert bewegten". Der Verkaufserfolg war dabei sicher auch der Tatsache geschuldet, dass das Buch nach einer ersten und k{\"u}rzeren, 1949 unter dem sp{\"a}teren Untertitel „Sozialpsychologische Probleme in der industriellen Gesellschaft" erschienenen Fassung 1957 mit klangvollerem Obertitel und zus{\"a}tzlichen Kapiteln in „rowohlts deutsche enzyklop{\"a}die" aufgenommen wurde. Diese von Ernesto Grassi herausgegebene Reihe, in der unter anderem Hans Sedlmayrs „Revolution der modernen Kunst", Ortega y Gassets „Aufstand der Massen" und Margret Boveris „Verrat im 20. Jahrhundert" erschienen waren, war eines der einflussreichsten Publikationsforen der 1950er-Jahre, so dass sich f{\"u}r diese Zeit von einer der sp{\"a}teren „Suhrkamp-Kultur" vergleichbaren „rde-Kultur" sprechen l{\"a}sst.}, language = {de} }