@article{Ther2009, author = {Ther, Philipp}, title = {Das „neue Europa" seit 1989. {\"U}berlegungen zu einer Geschichte der Transformationszeit}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1838}, pages = {105 -- 114}, year = {2009}, abstract = {Die Epoche seit den Revolutionen von 1989 ist bislang eine Dom{\"a}ne der Sozialwissenschaften. Doch die zahlreichen Veranstaltungen zum 20-j{\"a}hrigen Jubil{\"a}um von 1989 haben verdeutlicht, dass die Revolutionen und die Zeit der „Transformation" zur Geschichte werden. F{\"u}r die zeithistorische Forschung bedeutet das eine Herausforderung. Es gilt, in den kommenden Jahren die wichtigsten Charakteristika dieser Epoche zu bestimmen, sie zeitlich und r{\"a}umlich einzugrenzen und daraus Fragen f{\"u}r die Forschung abzuleiten. Aus deutscher Sicht war 1989 durch den Fall der Berliner Mauer einerseits ein nationalhistorisches Ereignis. Andererseits waren die Revolutionen und die anschließende Transformation transnationale Prozesse, die nur in einem europ{\"a}ischen, in manchen Aspekten auch globalen Rahmen zu verstehen sind. Schließlich stellt sich die Frage nach dem Verh{\"a}ltnis zur sozialwissenschaftlichen Forschung. Die Zeitgeschichte sollte die Ergebnisse der so genannten Transformationsforschung nutzen. Aber schon schließt sich die Frage an, ob als Sekund{\"a}rliteratur oder als im zeitlichen Kontext stehende Quelle. Ferner ist zu diskutieren, inwieweit die Zeitgeschichte die politischen und wissenschaftlichen Paradigmata der Transformationsforschung teilt.}, language = {de} }