@article{Lambrecht2008, author = {Lambrecht, Wolfgang}, title = {Deutsch-deutsche Reformdebatten vor „Bologna". Die „Bildungskatastrophe" der 1960er-Jahre}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {4}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1884}, pages = {472 -- 477}, year = {2008}, abstract = {Von ihren Lebensl{\"a}ufen her k{\"o}nnten sie kaum unterschiedlicher sein: Georg Picht, 1913 als Sohn des damals als Vordenker der „Erwachsenenbildung" geltenden Werner Picht geboren, entschied sich fr{\"u}h f{\"u}r die akademische Laufbahn. Er studierte Philosophie und P{\"a}dagogik, arbeitete als Assistent an der Universit{\"a}t Freiburg und wurde 1942 zum Dr. phil. promoviert. Johannes H{\"o}rnig, Jahrgang 1921, arbeitete hingegen als Schlosser, nahm von 1940 bis 1945 als Wehrmachtssoldat am Zweiten Weltkrieg teil und erwarb erst 1952 sein Diplom in Gesellschaftswissenschaften. W{\"a}hrend Picht dem evangelischen Milieu entstammte, engagierte sich H{\"o}rnig direkt nach dem Krieg in der SPD und dann in der SED. Praktische Erfahrungen im Bildungssektor sammelten beide in Schulen, jedoch auch hier auf unterschiedlichen Ebenen: W{\"a}hrend Picht als Schulleiter versuchte, erste reformp{\"a}dagogische Akzente zu setzen (F{\"o}rderung der pers{\"o}nlichen Entfaltung der Lernenden durch Gemeinschaftserziehung und Mitverantwortung), war H{\"o}rnig als Grundschullehrer t{\"a}tig.}, language = {de} }