@article{Vowinckel2008, author = {Vowinckel, Annette}, title = {Dialog der Disziplinen. R{\"u}ckblicke auf das Jahr der Geisteswissenschaften. Vorwort}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {4}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1898}, pages = {354 -- 357}, year = {2008}, abstract = {Zum achten Mal in Folge hat das Bundesministerium f{\"u}r Bildung und Forschung (BMBF) 2007 ein Wissenschaftsjahr einem bestimmten Fachgebiet bzw. einer F{\"a}chergruppe gewidmet. Nach Physik (2000), Lebenswissenschaften (2001), Geowissenschaften (2002), Chemie (2003), Technik (2004), dem Einsteinjahr (2005) und Informatik (2006) standen die Geisteswissenschaften im Rampenlicht. Das BMBF stiftete aus diesem Anlass 64 Millionen Euro, die f{\"u}r verschiedene Großprojekte, aber auch f{\"u}r kleinere Veranstaltungen, Vortragsreihen, Ausstellungen und Symposien eingesetzt wurden. Teil des Programms war auch eine von der Agentur Scholz \& Friends gestaltete Werbekampagne, die in Kooperation mit zahlreichen Medienpartnern durchgef{\"u}hrt wurde. Zu ihren Kernst{\"u}cken geh{\"o}rte das „ABC der Menschheit": Mit 26 Schl{\"u}sselbegriffen von „Aufkl{\"a}rung" bis „Zukunft" sollte gezeigt werden, welche Bedeutung die Geisteswissenschaften f{\"u}r die gesellschaftliche Selbstverst{\"a}ndigung haben. Lernen konnten wir im Lauf des Jahres zum Beispiel, dass die gr{\"o}ßten geisteswissenschaftlichen F{\"a}cher in Deutschland die Germanistik mit 93.000 Studenten, die Anglistik mit 49.000 Studenten und die Geschichtswissenschaft mit 39.000 Studenten sind, dass trotz dieses großen und zum Teil wachsenden Interesses jedoch Lehrpersonal abgebaut wird. Erfreulich ist hingegen, dass die Arbeitslosigkeit bei Geisteswissenschaftlern mit etwa sechs Prozent deutlich unter dem Durchschnitt liegt (wobei die mitunter prek{\"a}ren Besch{\"a}ftigungsverh{\"a}ltnisse von geisteswissenschaftlichen Absolventen in solchen Statistiken meist nicht aufscheinen).}, language = {de} }