@article{Z{\"u}ndorf2008, author = {Z{\"u}ndorf, Irmgard}, title = {Zwischen Event und Aufkl{\"a}rung. Zeitgeschichte ausstellen. Vorwort}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {4}, number = {1-2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1916}, pages = {160 -- 166}, year = {2008}, abstract = {Zeitgeschichte selbst kann man genauso wenig „ausstellen" wie Geschichte an sich; Museen und Ausstellungen k{\"o}nnen nur bestimmte historische Artefakte pr{\"a}sentieren und tragen dadurch zur (Re-)Konstruktion von „Geschichte" bei. Eine Debatte {\"u}ber die Kriterien der Sammlung und Pr{\"a}sentation, wie sie hier angeregt wird, ist dabei zugleich eine {\"u}ber das heutige Museum bzw. die moderne kulturhistorische Ausstellung. Das Museum ist nicht mehr allein die alte „Wunderkammer", baut aber in seinen Sammlungen historisch und systematisch immer noch auf diesem Prinzip auf. Hinzugetreten ist seit dem 19. Jahrhundert ein zunehmend historisch und an nationalen Konstruktionen orientiertes Pr{\"a}sentations- und Deutungsmuster der Ausstellungen, das eng verkn{\"u}pft ist mit der Professionalisierung der Ausstellungsmacher. Dar{\"u}ber hinaus sind Museen neuerdings „Informations- und Dienstleistungszentren" geworden, die die Rekonstruktion von Geschichtsfragmenten mittels Objektarrangements und Textinformationen inszenieren.}, language = {de} }