@article{Kraft2007, author = {Kraft, Claudia}, title = {Paradoxien der Emanzipation. Regime, Opposition und Geschlechterordnungen im Staatssozialismus seit den sp{\"a}ten 1960er-Jahren}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {3}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1939}, pages = {381 -- 400}, year = {2007}, abstract = {Der Artikel betrachtet die sp{\"a}ten 1960er- und die 1970er-Jahre als eine Umbruchszeit, in der in West- wie in Osteuropa fundamental neue Gesellschaftsentw{\"u}rfe formuliert wurden. Ausgehend von 1968 als transnationalem Protestjahr wird gefragt, inwieweit sich die an Bedeutung zunehmenden Oppositionsbewegungen im {\"o}stlichen Teil Europas von den neuen sozialen Bewegungen in Westeuropa unterschieden. Dabei werden die Geschlechterbeziehungen in den staatssozialistischen Gesellschaften ins Zentrum der Analyse ger{\"u}ckt, und es wird herausgearbeitet, inwieweit die Formung der Geschlechterverh{\"a}ltnisse durch staatliche wie oppositionelle Politik neue Gesellschaftsentw{\"u}rfe beeinflusste. Die Konservierung traditioneller Geschlechterverh{\"a}ltnisse war sowohl f{\"u}r die Regime als auch f{\"u}r die oppositionellen Bewegungen funktional. Vor diesem Hintergrund wird verst{\"a}ndlich, dass im {\"o}stlichen Europa - im Gegensatz zu Westeuropa und den USA - aus den gesamtgesellschaftlichen Protestbewegungen keine einflussreiche Frauenbewegung hervorging.}, language = {de} }