@article{Ziemann2004, author = {Ziemann, Benjamin}, title = {»Im Hexenkessel« oder Das Differenzierungsproblem der Gesellschaftsgeschichte}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {1}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2088}, pages = {106 -- 110}, year = {2004}, abstract = {F{\"u}r den vierten Band der „Gesellschaftsgeschichte" von Hans-Ulrich Wehler m{\"o}chte ich drei Lesarten vorschlagen. Die erste sieht den Band einfach als eine Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte unter vielen. Bei dieser Lesart stechen die Vorz{\"u}ge des gesellschaftsgeschichtlichen Ansatzes hervor. Wehler bel{\"a}sst es nicht bei kursorischen Bemerkungen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, sondern er behandelt die konjunkturelle Dynamik der Wirtschaft und das soziale Profil der verschiedenen Erwerbs- und Besitzklassen in eigenem Recht und mit großer Pr{\"a}zision. Andererseits zeigt gerade der Abschnitt zum Kaiserreich im Ersten Weltkrieg, dass der Erfolg des Paradigmas der Gesellschaftsgeschichte den Autor Hans-Ulrich Wehler eingeholt hat. Denn eine vergleichbar gegliederte Darstellung der sozialhistorischen Ursachen f{\"u}r die zur Revolution von 1918 f{\"u}hrende Legitimationskrise des wilhelminischen Systems hat unl{\"a}ngst Roger Chickering vorgelegt.}, language = {de} }